Der Steinborn
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- Geschrieben von Heinrich Sippel
In diesen Tagen veröffentlichte Ernst Decher eine Notiz über den Steinborn, die vor vielen Jahren unser Heimatdichter Georg Lohn verfasste. Lohn wusste zu erzählen:
"Neben der Gaststätte 'Zur Heimat' war der Steinborn mit seinem schwenkbaren Rohr. Wie oft hat er uns auf dem Nachhauseweg von der Schule den Durst gelöscht. Das kupferne Schwenkrohr hatte vorn oben ein Loch. Man brauchte nur das Rohr vorn zuzuhalten und sich niederzuknien, so konnte man bequem von dem kleinen Springbrunnen, der entstand, trinken."
(Schlitzer Bote vom 1.2.2001)
Aus dem Jahre 1824 wird berichtet, dass die kupferne Schöpfkelle des Steinborns auf Anordnung des Landrats wegen des angesetzten Grünspans gegen eine "unschädliche Einrichtung" ausgetauscht wurde. Zu dieser Zeit muss der "Born" also mit großer Wahrscheinlichkeit schon in der heutigen Ausstattung bestanden haben. Wann er gefasst worden ist und seine heutige Steinplattenumrandung erhalten hat, liegt im Nebel der Geschichte.
In einer beispielhaften Goodwill-Aktion aus der Bürgerschaft wurde der attraktive Born 1997 generalüberholt und wieder funktionsfähig gemacht.
(Schlitzer Bote vom 3.2.1998; Foto: 2001)

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